Schloss Homburg in winterlicher Atmosphäre © I. E. Fischer Bildband Die Jury des Gespenster-Castings auf Schloss Homburg © OBK

Presse

"Kunst für alle!" - Sonderausstellung zu Oberbergischem Kunstbildband auf Schloss Homburg

Eine fotografische Entdeckungsreise

Oberbergischer Kreis. Das Museum und Forum Schloss Homburg in Nümbrecht zeigt zu der vom Oberbergischen Kreis herausgegeben Publikation „Kunst im Öffentlichen Raum – Oberbergischer Kreis“ eine gleichnamige Sonderausstellung. Die Publikation und die begleitende Ausstellung laden ab heute Freitag, den 26.11.2021 zu einer spannenden Entdeckungsreise durch den Oberbergischen Kreis ein.

Freuen sich über das gelungene und vielfältige Oberbergische Kunstprojekt (v.l.n.r.): Kulturamtsleiter Steffen Müller; Kreisdirektor Klaus Grootens; Kulturdezernent Felix Ammann und Kulturhistorikerin Silke Engel. (Foto: Joachim Gies)
Freuen sich über das gelungene und vielfältige Oberbergische Kunstprojekt (v.l.n.r.): Kulturamtsleiter Steffen Müller; Kreisdirektor Klaus Grootens; Kulturdezernent Felix Ammann und Kulturhistorikerin Silke Engel. (Foto: Joachim Gies)

Für das Projekt hat der Fotograf Joachim Gies rund 120 öffentliche Kunstwerke in allen 13 Kommunen des Oberbergischen Kreises zu Tages- und Nachtzeiten und aus außergewöhnlichen Perspektiven fotografisch beleuchtet. Der daraus entstandene Bildband dokumentiert das Projekt, das zum Start von der Ausstellung auf Schloss Homburg begleitet wird. Der Kulturdezernent des Kreises Felix Ammann freut sich, dieses vielfältige Kunst-Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen: „Das Projekt verbindet alle 13 Kommunen des Oberbergischen Kreises und bündelt gleichzeitig anschaulich die Vielfalt öffentlicher Kunstwerke in unserem Kreis.“

Der Leiter des Kulturamts Steffen Müller betont dabei die gute interkommunale Kulturarbeit aller oberbergischen Kommunen: „Dieses Projekt wird die oberbergische Identität nachhaltig stärken. Unser Dank gilt daher allen Kommunen des Kreises und darüber hinaus auch Herrn Karsten Brand und Frau Rosemarie Katzenbach von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln sowie dem Landschaftsverband Rheinland für ihre Unterstützung.“

Dem Fotograf Joachim Gies war es „eine Riesenfreude, die Kunst im Bergischen Land mit der Kamera zu entdecken. Kunst im öffentlichen Raum ist rund um die Uhr erlebbar. Das macht sie so wertvoll. Tag oder Nacht - Sommer wie Winter - immer wirken sie verschieden auf den Betrachter. Diese Faszination hoffe ich mit meinen Fotos weitergeben zu können.“ Neben diesen Fotografien  bietet der Bildband zahlreiche Erläuterungen zu den Kunstwerken.

Die Kulturhistorikerin Silke Engel hat das Projekt federführend durchgeführt und hat sich intensiv mit der öffentlichen Kunst im Oberbergischen Kreis beschäftigt: „Ab den 1970er/80er Jahren entstanden im gesamten Kreis Installation von Brunnenanlagen verknüpft mit künstlerischen Skulpturen. Freistehende Skulpturen auf Marktplätzen oder in Fußgängerzonen präsentieren sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit den 2000er Jahren nehmen die Kreisverkehre Kunstwerke in ihrem Zentrum auf. Dazu gibt es Graffitis und eine von Rolf Zavelberg lichtinszenierte Bogenbrücke in Wipperfürth. Von Joseph Beuys inspirierte Künstlerinnen und Künstler, wie Mary Bauermeister, Peter Rübsam, Daphna Koll oder Norbert Kricke sind auch mit Kunstwerken hier im Oberbergischen Kreis vertreten.“
Diese Vielfalt wird auch in der Publikation erlebbar, erklärt die Grafikerin Nicole Elsenbach: „Das Layout der Publikation beruht auf der Idee, diese entsprechend eines virtuellen Spaziergangs durch das Oberbergische umzusetzen.“

Passend zum Kreisprojekt haben sich die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung an der Wahl des Titelmotives beteiligt. Das Bild ist dabei nicht nur eine Detailaufnahme eines Kunstwerks, sondern auch programmatisch für das Projekt zu sehen, sagt Elsenbach: „Das Titelmotiv zeigt einen Ausschnitt aus einem Kunstwerk. Interessanterweise bildet die Form den Buchstaben K – K wie Kunst.“

Die Publikation „Kunst im Öffentlichen Raum – Oberbergischer Kreis“ ist für 25 Euro im Museumsshop von Schloss Homburg und zünftig in ausgewählten regionalen Buchhandlungen erhältlich.

Die Ausstellung ausgewählter Fotografien ist ab heute Freitag, 26.11.2021 im Museum und Forum Schloss bis mindestens Februar 2022 zu sehen. Für den Besuch des Museums ist aktuell ein 2-G-Nachweis erforderlich. Kinder bis einschließlich 15 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen. Weiterhin gilt in allen Räumen für Besucherinnen und Besucher ab 6 Jahren eine grundsätzliche Maskenpflicht. Das Museum und Forum Schloss Homburg ist von Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen auf www.schloss-homburg.de