Aktuell

Zusätzlich zur Dauerausstellung greifen Sonderausstellungen in der Neuen Orangerie oder im White Cube spezielle Themen aus Vergangenheit und Gegenwart, Kunst und Gesellschaft, Natur und Kultur auf.


Sonderausstellung im White Cube:
„Carl Orff und die Carmina Burana"  
21. Mai bis 11. August 2019

Die „Carmina Burana" ist eines der bedeutendsten und meistgespielten Chor-Orchester-Werke in der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts. Uraufgeführt wurde das Stück im Jahr 1937, der Komponist Carl Orff (1895 – 1982) erlangte mit der „Carmina Burana" Weltruhm. Allein schon der Auftakt „O Fortuna“ verfügt über internationale Bekanntheit.

Die Ausstellung „Carl Orff und die Carmina Burana" zeigt den Werdegang des Werkes, ausgehend von der ursprünglich mittelalterlichen Liedersammlung, die 1803 im oberbayerischen Kloster Benediktbeuern entdeckt wurde. Über den Zufall, der den Komponisten auf diesen „Codex" stoßen ließ, reicht sie bis zum Schaffensprozess, der 1934 begann und zwei schwierige Jahre lang währte, ehe Orff die Partitur beenden konnte und es 1937 zur Uraufführung in Frankfurt am Main kam. Sie wird somit zu einer Spurensuche, die im 13. Jahrhundert beginnt, die Säkularisation des frühen 19. Jahrhundert berücksichtigt und dem 20. Jahrhundert besondere Aufmerksamkeit schenkt. Im Fokus stehen dabei die Musikgeschichte der Moderne, Carl Orffs Entwicklung und Werdegang sowie sein Wirken und Werk während der Zeit des Nationalsozialismus.

Neben kulturhistorischen Dokumenten präsentiert die Ausstellung Holzschnitte des Künstlers HAP Grieshaber, historische Instrumente aus dem Orff’schen Arbeitszimmer (Marimba, Glockenspiel etc.) und Bühnenbildmodelle der Bayrischen Staatsoper München im Nationaltheater aus dem Jahr 1970. Realisiert und in Szene gesetzt wird sie in Kooperation mit dem Kurator und Autor Stefan König aus Penzberg und dem Carl-Orff Zentrum München.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Autor Stefan König 
aus Penzberg, dem Orff-Zentrum München, der Carl-Orff-Stiftung, dem Kloster­archiv Benediktbeuern, der Theater­wissenschaftlichen ­Sammlung der ­Universität zu Köln, dem Deutschen Tanzarchiv Köln und dem ­Theatermuseum ­Düsseldorf realisiert.


Im Rahmen der Ausstellung gibt es ein museumspädagogisches Begleitprogramm:

PercussionWerkstatt 
mit Ausstellungsrundgang
Mi. 5., 19. und 26. Juni 2019, 
jeweils von 9:00 – 11:00 Uhr

Einführung in das Orff’sche Instrumentarium 
in Kooperation mit der Musikfabrik Nümbrecht
für Schulklassen, Klasse 1 – 10, max. eine Klasse pro Termin
Die Buchung eines kostenlosen Bustransfers zwischen Schule 
und Museum ist möglich.
Kosten: 6,50 € pro Schüler*in

Kulturhappen – 
Mittagsführung 
durch die Ausstellung mit kleinem Imbiss und Prosecco
So. 16. Juni und So. 28. Juli 2019, jeweils 12:00 – 13:00 Uhr

Mit Anmeldung
Kosten: 10 € pro Teilnehmer*in

FerienWerkstatt
Di. 30. Juli 2019, 10:00 – 12:00 Uhr

Instrumentenbau für Kinder ab 8 Jahren
Mit ungewöhnlichen ­Materialien und viel ­Kreativität entstehen ganz besondere Musikinstrumente
Mit Anmeldung
Kosten: 10 € pro Kind

Anmeldung und Beratung unter Tel. 02293 9101-18 
oder per E-Mail: muspaed@obk.de

 

Informationsfaltblatt zur Ausstellung im pdf-Format

 

 

 

Bildergalerie

Plakatmotiv der Ausstellung © Conny Koeppl, kasperkoeppl gbr Carl Orff am Klavier, Fotografie,1938 © Archiv Orff-Zentrum München, Otto Moll Titelblatt aus dem Codex, Druckgrafik, 13. Jh. © Klosterarchiv Benediktbeuern Illustration aus dem Codex, Druckgrafik, 13. Jh. © Klosterarchiv Benediktbeuern Bühnenbildentwurf von Ludwig Sievert, Uraufführung Carmina Burana, Frankfurter Oper, 8. Juni 1937 © Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln Theaterinszenierung der Carmina-Burana, Deutsche Staatsoper München, Fotografie, 1970 © Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln Instrumente aus dem Orff’schen Arbeitszimmer © Carl Orff-Stiftung, Dießen am Ammersee Tanz- und Musik-Aufführung von Schülerinnen der Güntherschule, Foto­grafie, 1934 © Orff-Zentrum München
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