Bodendetail in der Ausstellung „Zug der Kraniche“ © C. Koeppl Stoffe mit verschiednen Kranichmustern © M. Kasper Detail der Ausstellung „Zug der Kraniche“ © C. Koeppl Museum und Forum Schloss Homburg in der Abenddämmerung © I.E. Fischer Ausschnitt aus der monumentalen Gesamtkomposition des Gummersbacher Künstlers David Uessem in der Neuen Orangerie © Museum Schloss Homburg/D. Trump Rastende Kraniche © Henrik Watzke, NABU Berlin Das Schloss in winterlicher Atmosphäre © I.E. Fischer Blick in die Ausstellung „Zug der Kraniche“ während der Eröffnungsfeier © Ph. Ising Origami-Kraniche-Installation in der Neuen Orangerie © Ph. Ising Eine der Ausstellungsstationen © C. Koeppl

Filmnacht im Rahmen der Sonderausstellung „Zug der Kraniche“

Die in Kooperation mit dem Nümbrechter Verein „Film ab!" veranstaltete Filmnacht zeigt zwei Filme, die sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise dem Zug der Kraniche annehmen.

Samstag, 12.01.2019, 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Die beiden Filme der Filmnacht © C.Koeppl/ginosphotos Die beiden Filme der Filmnacht © C.Koeppl/ginosphotos
Die beiden Filme der Filmnacht © C.Koeppl/ginosphotos

Gleich zwei Kranich-Filme bieten wir Ihnen im Rahmen unserer gemeinsam mit dem Nümbrechter Verein „Film ab!" realisierten Filmnacht in der Aula des Schulzentrums Nümbrecht (Mateh-Yehuda-Str. 5, 51588 Nümbrecht). Beide befassen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema unserer aktuellen Sonderausstellung „Zug der Kraniche – Flügelschläge zwischen Natur, Kunst und Kultur". Vor den Filmen und in der Pause sorgt das engagierte „Film ab!" Team für Popcorn, Würstchen und kühle Getränke.

Der Eintritt ist für beide Filme frei!

Einlass: 17:30 Uhr


Das Programm:

18:00 bis 19:30 Uhr
„Die Kraniche ziehen", UdSSR, 1957, Regie: Michail Kalatosow
– ein historischer Anti-Kriegs-Film, Länge: 95 Min. –

Die Handlung des Films beginnt 1941 in Moskau, kurz vor dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion. Boris und Weronika sind ein Liebespaar und die beiden beobachten den Zug der Kraniche über der Stadt. Nach dem Ausbruch des Krieges meldet sich Boris freiwillig an die Front und wird eingezogen. Weronika gelingt es nicht, sich von ihm zu verabschieden, und Boris kann ihr nur sein Geburtstagsgeschenk, ein Spielzeug-Eichhörnchen, hinterlassen. Bei einem Bombenangriff werden Weronikas Eltern getötet. Weronika wird von Boris’ Familie aufgenommen. Boris Cousin Mark, immer schon in Weronika verliebt, nutzt die Abwesenheit von Boris. Sie willigt ein, ihn zu heiraten. Währenddessen fällt Boris an der Front. Weronika erfährt aber nichts von seinem Tod und hält ihn weiterhin für vermisst. Erst als Weronika Boris’ Freund und Frontkameraden Stepan wiedertrifft, nach der Rückkehr der Soldaten bei der Siegesparade in Moskau, kann sie Boris’ Tod akzeptieren. Die für Boris mitgebrachten Blumen verteilt Weronika an zurückgekehrte Soldaten. Der Anti-Kriegs-Film wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 1958 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Pause: 19:40 – 20:15 Uhr

20:15 bis 21:45 Uhr
„Die Zeit der Kraniche", MDR, 2010, Regie: Josh Broecker
– ein aktuelles Familiendrama, Länge: 90 Min. –

Die 12-jährige Lea lebt in der ländlichen Abgeschiedenheit der Havelniederung allein mit ihrem Vater, ihre Mutter hat beide kurz nach Leas Geburt verlassen. Das Mädchen fühlt sich zunehmend einsam und sehnt sich nach Gemeinschaft. Ihr Vater engagiert sich gegen Widerstände im Dorf stark im Umweltschutz. Bei einer ihrer Kranichbeobachtungen finden sie ein ausgesetztes neugeborenes Baby. Sie retten das Kind vorm Erfrieren. Leas Trauma vom Verlust der eigenen Mutter bricht vollends auf, als bei einem Unwetter die polizeilich gesuchte Mutter des ausgesetzten Säuglings in ihrem Haus Zuflucht sucht. Während draußen der Sturm tobt, kommt es zu einer heftigen Aussprache zwischen Lea und ihrem Vater, der schließlich eingesteht, dass die Mutter sich damals das Leben genommen hat. Diese schmerzliche Wahrheit wird Lea helfen, das Trauma allmählich zu verarbeiten. Die Mutter des ausgesetzten Säuglings erkennt ihre Schuld und bekennt sich zu ihrem Kind.

Weitere Informationen:
Kontakt und weitere Infos über das Museum und Forum Schloss Homburg, Silke Engel M.A., Tel. 02293 9101-14, oder per Mail: schloss-homburg@obk.de